Ein Gewitter steht am Himmel
[94] 3. Ein Gewitter steht am Himmel, In der Ferne tost das Meer Und der Wolken grau Gewimmel Jagt in wilder Hast daher.
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Doch aus den Ruinen leuchtet
Sturmentrückter Bilder Pracht, Und vom Regen lind befeuchtet Glänzt der Marmor durch die Nacht; Und ringsum herrscht tiefes Schweigen,
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Heil’ge Ruh umfängt die Stadt,
Ruh’, wie sie nur Jenen eigen, Die der Tod geadelt hat!