Wohl sagt' ich dir einmal im Scherzen Dies Wort mit seinem trautem Schall; Nun klingt mir's fort und fort im Herzen, Und schlägt wie eine Nachtigall - Das trillert ohne Rast und Ruh': Du Liebe du!
Gern möcht' ich dir es öfter sagen, Dies holde Wort, das lacht und weint; Gar lockend ist's, mit süßem Zagen Zu wagen, was verboten scheint - Vergönne, daß ich's wieder tu': Du Liebe du!
Dürft' ich dich so im Ernste nennen! Dürft' all mein Ich im Du vergehn! Im freien, freudigen Bekennen, Wie gut sich Herz und Herz verstehn - O laß mich sagen immerzu: Du Liebe du! (S. 6)