Du bliebest mir treu am längsten

by Heinrich Heine (1797–1856) German

Und hast dich für mich verwendet,
Und hast mir Trost gespendet
In meinen Nöthen und Aengsten.

Du gabest mir Trank und Speise,
Und hast mir Geld geborget,
Und hast mich mit Wäsche versorget,
Und mit dem Paß für die Reise.

Mein Liebchen! daß Gott dich behüte,
Noch lange, vor Hitz’ und vor Kälte,
Und daß er dir nimmer vergelte
Die mir erwiesene Güte.

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