Die Wallfahrt nach Kevlaar
Am Fenster stand die Mutter, Im Bette lag der Sohn. „Willst du nicht aufstehn, Wilhelm, Zu schau’n die Prozession?“ –
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„Ich bin so krank, o Mutter,
Daß ich nicht hör’ und seh’; Ich denk’ an das todte Gretchen, Da thut das Herz mir weh.“ – „Steh’ auf, wir wollen nach Kevlaar,
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Nimm Buch und Rosenkranz;
Die Mutter Gottes heilt dir Dein krankes Herze ganz.“ Es flattern die Kirchenfahnen, Es singt im Kirchenton;
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Das ist zu Cölln am Rheine,
Da geht die Prozession. [280] Die Mutter folgt der Menge, Den Sohn, den führet sie, Sie singen beide im Chore:
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Gelobt sey’st du Marie!