Die Schlittschuhfahrer

by Johann Karl Wilhelm Geisheim

[259]      Die Schlittschuhfahrer. Hans sah die muntern Vögel Mit ihrem Eisensegel, Die Schlittschuhfahrer, an. Es zog ihn unaufhaltsam,

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Fluglustig und gewaltsam

Hin auf die glatte Bahn. Er schnallet sich die Flügel, Und wagt sich auf den Spiegel, Doch plump! da lag er da;

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Vor Schmerz fast wollt’ er weinen;

Hans schnell doch auf den Beinen War, als er lachen sah. Es ward der Schmerz verbissen; Hans war nun mehr beflissen,

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Auf seiner Hut zu sein;

Doch lange, lange wieder Noch stürzt und plumpt er nieder, Und richtet schwer sich ein. [260] Und auch das kühne Fliegen,

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Das Biegen und das Wiegen

Im Tanzen hin und her, Wie es viel’ Andre machten, Die seiner Qualen lachten, Das dünkt ihm nun so schwer.

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Doch macht ihn nichts abwendig,

In Müh’ und Lust beständig, Besiegt er Qual und Spott. Schwungkräftiger allmälig, Bald flott und nicht mehr quälig,

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Fährt Hans nun wie ein Gott.

So geht’s in allen Dingen; Der freie Brauch der Schwingen Ist Muth’gen nur beschert. Ohn’ Eifer in Beschwerden

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Man weder frei auf Erden,

Noch in den Himmel fährt.

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