Der Wind zieht seine Hosen an

by Heinrich Heine

     Der Wind zieht seine Hosen an, Die weißen Wasserhosen; Er peitscht die Wellen so stark er kann, Die heulen und brausen und tosen.

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     Aus dunkler Höh’, mit wilder Macht,

Die Regengüsse träufen; Es ist als wollt’ die alte Nacht Das alte Meer ersäufen.      An den Mastbaum klammert die Möve sich,

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Mit heiserem Schrillen und Schreien;

Sie flattert und will gar ängstiglich Ein Unglück prophezeien.

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