Der Wald
[48] Der Wald. (1779.) Nimm mich in kühligen, schattigen Arm, Säuselnder Hain! Fern von rauschender Freuden Schwarm, Ungestört vom nagenden Harm,
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Will ich deiner mich freu’n!
Lieblich strömt von den Gipfeln herab Wallender Duft; Langsam ans moosige Ufer hinab, Rollen die murmelnden Wellen ins Grab,
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Spiegel schimmernder Luft.
[49] O Natur! wie bist du so schön; Lieblich und hehr Deine verjüngende Schönheit zu sehn, So durch’s Leben lächelnd zu gehn,
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Mit der Unschuld daher!
Unschuld nur, und du, o Natur! Seeliges Band! Ihr versüsset das Leben uns nur; Stets will ich folgen der blumigen Spur
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Mit der Lieb’ an der Hand!