Im bunten Treiben dieses Lebens,
Durch der Gewohnheit Allgewalt,
Da ist mir nun dein Bild entrissen,
Da schlägt mein Herz nun arm und kalt.
Da hab' ich Alles nun vergessen,
Was einst begeistert meinen Sinn,
Und wand're, wie die Andern Alle,
Auf faden Alltagswegen hin.
Doch oft, in dunkeln Mitternächten,
Wenn Alles still und ruhig hier,
Tritt aus dem Grau'n vergang'ner Zeiten
Dein liebes, lichtes Bild zu mir.
Doch wie aus Träumen werd' ich munter,
Und schaud're bebend in die Höh.
Und wie mit kalten Nebelschauern,
Durchzieht die Brust ein schneidend Weh.