In meinem Stüblein sitz' ich stille, Dieweil es an die Fenster schneit. - Gedankenvolle Dämmerstunde, Gedankenvolle Einsamkeit!
Und drunten wogt es in den Gassen, Die Glocken läuten zum Gebet; Da denk' ich dein, die ich verlassen, Da denk' ich dein, wie's dir wohl geht?
Ich press' das Haupt in meine Hände, Mir wird so weh, so wunderlich … Als wüßt' ich es in dieser Stunde, Wie du dich härmst daheim um mich! (S. 141-142)