Als er gelegenheit hatte, sie zu küssen

by Gottlieb Stolle

 
Bringt mich dein süßer blick, o Flavia! ums leben,
Was würde nicht ein kuß von deinem munde thun?
Doch schweig, du tummer mund, und laß den kummer ruhn!
Sie lacht ja deiner blöden schlüsse:
Es hat dann keine noth.
Drum schweig, und setze küß' auf küsse.
Denn giebt dir einer schon den tod;
So wird der andre doch das leben
Dir also gleich mit wucher wiedergeben.
(Theil 5 S. 569)

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