Als Bobby starb
Der große Hund ist tot. O Herz steh still, das diese Trauerbotschaft fassen will! Das stolze Aug, der stummen Gottheit Pfand, das Licht der Liebe ist nun ausgebrannt.
Würdig und weise schritt er durch die Zeit. Wir andern leben auf des Glaubens Grab. Sein Auge dankte, daß es andre gab. Die Not des Tages lehrt’ ihn keine List
Oh Freude, wenn ihn seine Herrin rief! Oh Wirrsal, wenn er ihr zu Füßen schlief. Doch eh’ er schlief, des Hundes Majestät sich um sich selbst herum im Kreise dreht.
so hatt’ er es mit manchem Feind zu tun. Mag wacher Haß die Hundeseele schelten: im Schlaf nur lebt der Hund in unsern Welten. Im Wachen wendet Wahn die Menschenseele,
[28] Kein Wort, kein Handschlag waren zu Gebote dem Glauben je wie diese gute Pfote. Verlorner Einfalt letztes Lebenszeichen war dieses greisen Hunds beflißnes Keuchen.
Er zeigt sich eifrig, hat er was verfehlt. Was er verfehlt hat, tat ihm ehrlich leid. Wedelnd bewährt sich Ehrenhaftigkeit. Ein Tanz vor uns war seines Eifers Dank.
Das Menschenherz kennt Hunger nur aus Haß. Verlaß den Hund, und er verläßt den Fraß. Dem hier ruf’ nach ich’s in die Ewigkeit: Er hungerte aus einer Trennung Leid!
er selber uns die Sehnsucht kennen lehrte. In Thränenschrift sei’s darum aufgeschrieben: Er ist dahin und wir sind hinterblieben! Und abschiedsvoller schlägt mir jede Stund’,