Zweifel

by Otfried Krzyzanowski

     [18] ZWEIFEL Ach, wir wissen von keinem Gedanken, wann er Neu war, von keiner Schönheit, wann sie Schwand und erschien, von keiner Tat, wir erkennen Unsre Schuld nicht.

5
Darum laßt uns verehren, es wäre ja schmählich,

Wollten wir deshalb verehren, weil wir wüßten: Denn von jeher liebte ein Mensch, ins Hirn dem Andern zu spucken.

More poems by Otfried Krzyzanowski

All poems by Otfried Krzyzanowski →