XXXII.

by Jacob Regnart (1540–1599) · 1587 German

XXXII.
Lieb und unfall/ habn underwunden sich/
Durch jhre list/ gantz zuverderben mich/
Das hat das glück/ fürkommen gwaltigklich.

Lieb hat mein hertz/ entzündt gen einer Meid/
Wie mirs ergieng/ waiß jeder leicht bescheid/
Denn ich bald kam/ in grosses hertzenleid.

Unfall zu gleich/ sein gifft auch mischt darein/
Richt an das sie/ nit solte werden mein/
Liebhabends hertz/ denck wie mir gwest müß sein.

Doch daß ich mich/ meins laids jetzund erquickt/
Mit seiner gnad/ verschafft allein das glück/
Gott geb daß sichs/ zum besten alles schick.
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