Wunsch

by Theodor Fontane

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Wunsch.

Ich wollte, daß in Sturmesnacht      Die Mutter mich zur Welt gebracht, Daß auf das Blitzen rings umher      Mein erster Blick gefallen wär’.

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Ich wollte, daß sie nackt und bloß

     Gebettet mich in Laub und Moos, Daß Sturm und Donner um die Wett’      Mein Wiegenlied gesungen hätt’.

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Ich wollte, daß der Hirsch im Tann
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     Mein Spielgenoß als Knabe dann,

Daß, über mir, der Sterne Heer      Die Bibel mein gewesen wär’. Das Auge hell, im Arme Mark,      Frisch wie der Quell, wie Eichen stark,

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So wär’ ich in das Leben dann

     Getreten als ein ganzer Mann. Im Busen lebte mir die Kraft,      Die Thaten statt der Lieder schafft, Nicht länger säß der gute Will’

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     Im Winkel drinnen, fromm und still.

O wär’ ich stark! nah ist der Streit,      Und ganze Männer heischt die Zeit; – Ich wollte, daß in Sturmesnacht      Die Mutter mich zur Welt gebracht.

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