Wohin?
[5] Wohin? Ich hört’ ein Bächlein rauschen Wohl aus dem Felsenquell, Hinab zum Thale rauschen So frisch und wunderhell.
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Ich weiß nicht, wie mir wurde,
Nicht, wer den Rath mir gab, Ich mußte gleich[1] hinunter Mit meinem Wanderstab. Hinunter und immer weiter,
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Und immer dem Bache nach,
Und immer frischer[2] rauschte, Und immer heller der Bach. Ist das denn meine Straße? O Bächlein, sprich, wohin?
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Du hast mit deinem Rauschen
Mir ganz berauscht den Sinn. [6] Was sag’ ich denn von [3] Rauschen? Das kann kein Rauschen sein: Es singen wohl die Nixen
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Dort[4] unten ihren Reihn.
Laß singen, Gesell, laß rauschen, Und wandre fröhlich nach! Es gehn ja Mühlenräder In jedem klaren Bach.