Weil ich so lieb die Sterne hab'
Ein Stern ist kommen zu mir herab.
Der wollte bleiben unerkannt
Nahm Frauenart und Frauengewand.
Doch sagt' ich gleich: Verbirg dich nicht
Du bist ein Stern, ein Himmelslicht!
Ich merk's an deinem goldnen Haar,
Ich merk's an deinem Augepaar,
Ich merk's an deiner Stirne Schein,
An allem Glanz und Schimmer dein!
Da mußt' er mir's denn eingestehn,
Hat mich ganz strahlend angesehn,
Und nickt mir zu und küßt mich hold, -
Wie mundet süß das Sternengold! (S. 145)