An Bertha
Aus der ein Quell sich heißen Bluts ergießt,
Und eine Rose blüht im Herzensgrunde,
Die in dem Blute wie im Taue sprießt.
Ob auch die Rose Blatt um Blatt zerstiebe,
Die Wunde deckend wie ein stilles Grab,
Noch überm Grabe weht ein Hauch der Liebe,
Die mir die Wunde und die Rose gab. (S. 69)