Was ist es nur, daß ich so gerne

by Georg Scherer (1828–1909) · 1894 German

Mag deiner Stimme Zauber lauschen
Mein Herz erbebt, als hört' es ferne
Die Jugendzeit vorüberrauschen.

Mir ist, als klängen Wiegenlieder
Und Märchen in der Dämmerstunde,
Als käm' die erste Hoffnung wieder,
Die erste süße Liebeskunde.

Als hört' ich Elfenreigen locken
Im Mondschein aus des Waldes Tiefen
Als ob des Heimatdorfes Glocken
Mich Sonntags früh zur Kirche riefen. (S. 140)
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