Warten auf Weißnichtwas

by Joachim Ringelnatz

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Warten auf Weißnichtwas

Ein Leierkasten wringt sich aus. Es klingt nach Leben und Sterben. Im Schutt im Winkel hinterm Haus Liegen häßliche Scherben.

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Am Fenster quält sich ein winziges Tier,

Läuft immer dieselbe Schleife. Es klingelt. – Ein Armer bietet mir Schnürsenkel an. Oder Seife. Es ist nichts neu und nichts verstellt

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An meinen Gegenständen.

Nichts lockt mich hinaus in die Außenwelt. Nichts hält mich hinter vier Wänden.

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