Voll strahlender Schönheit wandelst du

by Georg Scherer

In der Jungfrau'n blühendem Reigen,
Und alle Blicke fliegen dir zu;
Du aber lächelst in seliger Ruh',
Wie nur den Göttern sie eigen.

Vor dir zunichte wird Wunsch und Begier,
Selbst Amor mußt' es erfahren:
Du trägst als leuchtende Siegeszier
Den gold'nen Pfeil, den er sandte nach dir,
Noch heut in den duftigen Haaren. (S. 146)
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