Viele und Einer
Viele halten wir werth; doch Einer nur ist uns der Liebste.
Füllt nicht der Eine das Herz, wird es wohl nimmer erfüllt!
Wo der Eine mangelt, da sind auch die Vielen zu wenig;
Nur wo der Eine sich zeigt, scheint uns lebendig die Welt.
Unverständlich braust durcheinander die Stimme der Vielen;
Ein vernehmlicher Laut tönt aus dem dumpfen Gewirr.
Dämmernd in wankendem Lichte bewegt sich die wühlende Menge;
Aber den Einen erhellt immer ein freundlicher Stral.
Hat auch Mängel der Eine, wir sehn sie nur an den Vielen;
Doch ihre Tugenden sehn wir an dem Einen allein. (S. 264)
Füllt nicht der Eine das Herz, wird es wohl nimmer erfüllt!
Wo der Eine mangelt, da sind auch die Vielen zu wenig;
Nur wo der Eine sich zeigt, scheint uns lebendig die Welt.
Unverständlich braust durcheinander die Stimme der Vielen;
Ein vernehmlicher Laut tönt aus dem dumpfen Gewirr.
Dämmernd in wankendem Lichte bewegt sich die wühlende Menge;
Aber den Einen erhellt immer ein freundlicher Stral.
Hat auch Mängel der Eine, wir sehn sie nur an den Vielen;
Doch ihre Tugenden sehn wir an dem Einen allein. (S. 264)