Viel Leute gehen morgens in die Stadt.
VIEL Leute gehen morgens in die Stadt.
So grambeladen sind die, daß sie nicht
den Perlenglanz des Staubs am Wege sehen.
Sie haben keine Zeit, stille zu stehen;
sie sehen nicht die Blumen und das Blatt,
das taubesprüht das Licht der Sonne bricht.
So bin auch ich ein Sklave, und mein Gram
liegt schwer auf mir, wie eine schwere Scham.
Denn alle Schmerzen sind uns nur verhaßt,
weil wir uns schämen, mit der Sklavenlast
im Freien unter Frohen herzuschreiten;
weil wir wie Bettler gehen, welche blind,
weil wir nicht Herren unsres Schicksals sind,
und weil wir wehrlos leiden. (S. 10)
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So grambeladen sind die, daß sie nicht
den Perlenglanz des Staubs am Wege sehen.
Sie haben keine Zeit, stille zu stehen;
sie sehen nicht die Blumen und das Blatt,
das taubesprüht das Licht der Sonne bricht.
So bin auch ich ein Sklave, und mein Gram
liegt schwer auf mir, wie eine schwere Scham.
Denn alle Schmerzen sind uns nur verhaßt,
weil wir uns schämen, mit der Sklavenlast
im Freien unter Frohen herzuschreiten;
weil wir wie Bettler gehen, welche blind,
weil wir nicht Herren unsres Schicksals sind,
und weil wir wehrlos leiden. (S. 10)
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