Trinklied
Ich sitze mit steifer Geste wie ein Assessor beim Feste. Mein Herz schlägt hinter der Weste, was weiß ich.
er rollte in deinen Schoß, Mädel, und tränke Tokayer dort edel, was weiß ich. In mir wogt Näh und Ferne.
Die Schenkin aus der Taverne, was weiß ich, bringt einen vollen Humpen. Nun sauft, ihr gottvollen Lumpen,
was weiß ich. Ich streichle mit weinfeuchter Tatze dein zartes Fellchen, Katze, schon springt ein Knopf am Latze,
Wir wollen das Fest verlassen und im Mondschein [15] der alten Gassen uns pressen und Liebe prassen, was weiß ich.
die einst an mir gehangen, sie soffen mit mir und sangen, was weiß ich. Und komm ich einst zu sterben,
du sollst das eine mir erben, das weiß ich.