Seefahrt

by Joachim Ringelnatz

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SEEFAHRT

Wie viele Gedanken begleiten, Erwartend die Schiffe, hin, her, von Land! Manchmal gleichen auf See die Zeiten Dachzimmerchen ohne Wand.

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Wenn Schiffe verschollen geblieben,

Untergegangen sind, Fragt niemand mehr: Welcher Wunsch, welcher Wind Hat das Schiff in die Ferne getrieben? Was ist's, was die Schiffe meistert,

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Durch die Möglichkeiten sie leitet?

Der Mut, der den Weltblick begeistert, Rauhleben, das Kleinblicke weitet. Mit Ehrlichkeit durch Gefahr. — Vielleicht ist das morgen nicht mehr.

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Doch Seefahrt, wie vordem sie war,

War wunderbar. Roch nach Gewürzen und Teer.

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