• LX. (60)

    1. Der wechter verkündiget uns den tag,
    an hoher zinnen da er lag,
    wol auff geselle es mus gescheiden sein,
    wo nun zwey bey einander sein,
    die scheiden sich bald,
    der mond scheint durch den grünen wald.

    2. Merck auff feins lieb was ich sag,
    es ist noch fern...

  • 60.

    60.
    Noch flammt der Garten in so buntem Blühen,
    Als läg er tief in süßem Sommerglück,
    Noch hält die Luft viel schwülen Duft zurück,
    Und Sonnenstunden gibt es noch, die glühen.

    Und doch liegt alles wie in Bann gebettet,
    Als sei die Welt im Schrei der Brunst erstarrt,
    Als habe sie ein...

  •   [.60]
    IV.
    Jetzund kömpt die Nacht herbey /
    Vieh vnd Menschen werden frey /
    Die gewüntschte Ruh geht an;
    Meine Sorge kömpt heran.
    Schöne gläntzt der Mondenschein;
    Vnd die güldnen Sternelein;
    Froh ist alles weit vnd breit /
    Ich...

  • Eh bien ! Mauvais plaisants, critiques obstinés,
    prétendus beaux esprits, à médire acharnés,
    qui, parlant sans penser, fiers avec ignorance,
    mettez légèrement les rois dans la balance ;
    qui d’un ton décisif, aussi hardi que faux,
    assurez qu’un savant ne peut être un héros ;
    ennemis de la gloire et de la poésie,
    grands critiques des rois, allez en...