Armes Herz du, immer wieder
jubelst du die Sehnsuchtslieder
deiner Liebe laut empor . .
armes Herz, und immer wieder
steht du vor verschlossenem Tor!
Aber . . lass es dich nicht grämen,
lass dir, was du glaubst, nicht nehmen,
und...
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Nacht . . Mitternacht . . du liegst und schläfst . .
schon lang . . und ich . . und ich . . ich steh . . ich steh. .
ein . . Stern . . in stiller Höh,
hoch über Wind und Wolken ...
und halte Wache überm Tal mit Licht und Strahl,
bis aus dem Nebelgrau der Nacht... -
Nun ward es Sommer und die Rosen blühn
und blaue Sterne blitzen durch die Nacht . .
und durch die Nacht und ihre blühenden Rosen
und ihre glück-tieffrohe Stille hingegen wir
. . zwei selige Kinder . .
und endlos vor uns breitet sich . .
in wunderbarer... -
So still und ruhig, so erfüllten Wunsches froh
gingen auch wir einst durch die lauten Straßen,
langsam, Arm in Arm, und plaudernd, wie man so plaudert,
wenn man Sommerabends durch die Straßen schlendert . .
ein bisschen aus den Häusern rauszukommen
und die Sonne... -
Wir hatten uns lieb und wir wussten es beide
und der Strand lag still und abendeinsam . . .
ein alter Fischer nur war um den Weg und flickte Netze . .
und wir sahen den Schwalben zu, wie sie hoch
am Hang ihre Nester umflogen . .
und saßen am Feldrand und sahen in... -
. . . Wenn Sichel und Sense durch das Korn rauschen.
Jenes leise Dengeln am Abend . . scharf, hart, und doch,
ich weiß nicht: müde, wie Reue, wie heimliches Weinen! . .
und ein Paar Schnitterinnen, auf dem Heimweg,
... -
Das hat den Bann gelöst endlich, dies helle Lachen . .
den Bann,
der wie ein grauer Regentag ob meinem Sommer hing,
der wie ein Hilferuf aus fernen Tälern in das Lied klang,
das ich singen wollte, und meiner Freude ihre Kraft nahm,
sich zu Frucht zu reifen ..... -
Dich sehen,
ist: die Heimat haben!
dich sehen,
ist: zu Hause sein!
alle Sehnsucht ist begraben,
alle Wünsche schlummern ein!
Und ich weiß nichts mehr von draußen,
weiß nichts mehr von Müh und Plag,
und wie einsam... -
Du bist alles, was ich habe,
was ich träume, laut und leis,
Wunsch und Fülle,
Sturm und Stille,
was ich bin und was ich bete,
was ich will und was ich weiß!
Über uns in wieder grünen
Wipfeln rauscht das Lied des Mai's . .... -
Durch die Straßen, durch die Gärten,
die wir gingen einst zu Zwein
all die liebgewordnen Wege,
still nun geh ich sie allein ...
Doch wie damals ist ein Leuchten
rundum und ein Blühn und Glühn
und ein sommerselig Klingen
und ein Summen und ein Singen
und ein Sprühn und...