Schnee
Zwischen den Bahngeleisen Vertränt sich morgenroter Schnee. – – Artisten müssen reisen Ins Gebirge und an die See,
Nicht aus Vergnügen und nicht zum Sport. Manchmal tut`s weh. Der ich zu Hause bei meiner Frau So gern noch wochenlang bliebe;
„Komm zu uns nach Oberammergau. Bei uns ist Christus und Liebe, Und unser Schnee leuchtet himmelblau.“ – Aber Plakate und Zeitungsreklame
Sondern anderwohin. Fort, fort. Der Schnee ist schwarz und traurig In der Stadt. Wer da keine Unterkunft hat,
Der Schnee ist weiß für jedes Kind. Und im Frühling, wenn die Schneeglöckchen blühn, Wird der Schnee wieder grün.
Das Gelbe, Reißt eine strenge Leine ihn fort. – Mit mir im Oberhimmelblau Wär’s ungefähr dasselbe.