MEin gestirntes Paradeiß/ mein Licht/ mein Mohn/ meine Sonne/ mein gantz Himmelreich voll Wonne/ und von was ein Gott sonst weiß/ das ist Philyrille mir/ mir/ der Erden unter ihr.
Ich vergeßner Erden-Kreyß/ heute tagts zum dritten mahle/ daß ich gantz von keinem Strahle meiner lieben Sonnen weiß. Das betrübte Land das weint/ weil sein Himmel ihm nicht scheint.
Du/ O aller Künste Kunst Himmel wird durch dich zur Erden. Daß wir irdnen himmlisch werden/ das schafft/ Laute/ deine Gunst. Gieb doch/ daß mein Himmel sich bald neig' auf sein' Erde/ mich! (S. 513)