Ich weiß, du bist dir immer gleich geblieben,
Hast nicht für mich mehr als du kannst getan;
Auf jener Stufe hielt dein Wille an,
Die er von Anbeginn sich vorgeschrieben.
Doch ich, von Sehnsucht aus mir fortgetrieben,
Nach dir streckt' ich mich aus; mit will'ger Hand
Zerbrach ich, was mich an mich selber band,
Und schritt darüber weg, um dich zu lieben.
So fordert es der Liebe tiefstes Leben;
Sie muß empfangen können, was sie gab,
Und was sie will empfangen, muß sie geben.
Kommst du ihr nicht mit deinem Wunsch entgegen,
Du bleibst allein, als lägest du im Grab;
Es wird dein Innerstes sich nie bewegen.