Nachtgalle
[67] Nachtgalle Weil meine beiden Beine Erfolglos müde sind, Und weil ich gerade einsam bin, Wie ein hausierendes Streichholzkind,
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Setz ich mich in die Anlagen hin
Und weine. Nun hab ich lange geweint. Es wird schon Nacht; und mir scheint, Der liebe Gott sei beschäftigt.
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Und das Leben ist – – alles, was es nur gibt:
Wahn, Krautsalat, Kampf oder Seife. Ich erhebe mich leidlich gekräftigt. Ich weiß eine Zeitungsfrau, die mich liebt. Und ich pfeife.
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Ein querendes Auto tutet. –
Nicht Gold noch Stein waren echt An dem Ring, den ich gestern gefunden. – Die nächtliche Straße blutet Aus tausend Wunden.
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Und das ist so recht.