Mir ist, als hätte ich Absinth gesoffen;
Mir ist, als hätte ich Absinth gesoffen;
Süßbitteres Anisgewürz im Mund -
und aus dem Herzen trommelt Haß ...
Verdammte Unruh! - Ach, dem überlegnen,
dem Welthohngeist wird angst und schwül und blaß. -
Der fluchen will - er möchte lieben - segnen - - -
Ach Gott, ihn prickeln seine geilen Triebe.
Er nennt es Sehnsucht, nennt es Liebe,
wenn's seinem Leib nach wildem Tanz gelüstet - -
Das Leben ist nicht lieblich und bequem
und, wahrlich, wahres Weltglück lacht nur dem,
für den sich nachts ein heißes Weibchen rüstet! (S. 25)
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Süßbitteres Anisgewürz im Mund -
und aus dem Herzen trommelt Haß ...
Verdammte Unruh! - Ach, dem überlegnen,
dem Welthohngeist wird angst und schwül und blaß. -
Der fluchen will - er möchte lieben - segnen - - -
Ach Gott, ihn prickeln seine geilen Triebe.
Er nennt es Sehnsucht, nennt es Liebe,
wenn's seinem Leib nach wildem Tanz gelüstet - -
Das Leben ist nicht lieblich und bequem
und, wahrlich, wahres Weltglück lacht nur dem,
für den sich nachts ein heißes Weibchen rüstet! (S. 25)
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