Ach, ich weiß es wohl, daß deine Seele
tausendfach wie meine glüht. -
Eh' ich meinem armen Angstgemüt
einen kümmerlichen Ton entquäle,
ist dein Geist längst in die fernsten Fernen,
in den Himmel eingeschwebt,
und zu leuchtend wundersamen Sternen
hast du dein Gedicht gewebt.
Deine Qualen fügen sich zu Tränen,
die verklärend alles Leid verwischen. -
Könnte doch mein Tasten und mein Sehnen
sich mit deiner Glut vermischen! ...
Überwunden wären alle Qualen,
träf' mein Herz ein bleiches, leises Licht
aus den Garben Feuers, die so dicht
dir aus deinen tausend Seelen strahlen. (S. 116)
_____
Eh' ich meinem armen Angstgemüt
einen kümmerlichen Ton entquäle,
ist dein Geist längst in die fernsten Fernen,
in den Himmel eingeschwebt,
und zu leuchtend wundersamen Sternen
hast du dein Gedicht gewebt.
Deine Qualen fügen sich zu Tränen,
die verklärend alles Leid verwischen. -
Könnte doch mein Tasten und mein Sehnen
sich mit deiner Glut vermischen! ...
Überwunden wären alle Qualen,
träf' mein Herz ein bleiches, leises Licht
aus den Garben Feuers, die so dicht
dir aus deinen tausend Seelen strahlen. (S. 116)
_____