Kühe

by Joachim Ringelnatz

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Kühe

Wie in der ersten Frühe Der Nebel feig Sich dünne macht, stehn auf der Wiese Kühe, Und eine davon klackst jenen erstaunlich viel grünen Teig.

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Als wie im Paradiese!

Warme Mastbäuche rauchen, Rührende Rotzmäuler tauchen In die Champagnerbläschen der Wiese. Sie wandeln mit viehischer Majestät

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Innerhalb ihrer Grenze,

Schieben das Restchen von Nervosität In die Quaste ihrer Schwänze, Und ihre Euter schwappeln und schlenkern So hunds – glücklich gemein – –

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Auch unter den Fürsten und ersten Künstlern und Denkern

Benehmen sich manche wie ein Schwein.

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