Junker Dampf

by Theodor Fontane

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Junker Dampf.

Aus einem edlen Stamme      Entsproß der Junker Dampf: Das Wasser und die Flamme      Erzeugten ihn im Kampf;

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Doch hin und her getragen,

     Ein Spielball jedem Wind, Schien aus der Art geschlagen      Das Elementenkind.

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Ja, frei an Füß’ und Händen
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     Ist er ein lockrer Fant,

Doch hinter Kerkerwänden      Da wird er ein Gigant: In tausend Trümmerreste      Zerschlägt er jede Haft,

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Mit ihrer Dicht’ und Feste

     Wächst seine Riesenkraft. Selbst da, wo seiner Zelle      Ein schmales Pförtlein blieb, Ringt er nach Luft und Helle

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     Mit solchem Sturmestrieb,

Daß, wenn ihn beim Entwischen      Des Thores Enge hemmt, Den Kerker, unter Zischen,      Er auf die Schulter klemmt;

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Und so, trotz eh’rner Fessel

     An Füßen noch und Hand, Reißt er den Kerkerkessel      Im Fluge mit durch’s Land, Reißt ganze Häuserreihen

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     Mit fort, wie Wirbelwind,

Bis wieder er im Freien      Nichts als, – ein spielend Kind.

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