Glück

by Theodor Fontane

[6]
Glück.

     Sonntagsruhe, Dorfesstille, Kind und Knecht und Magd sind aus, Unterm Herde nur die Grille Musiciret durch das Haus.

5
     Thür und Fenster blieben offen,

Denn es schweigen Luft und Wind, In uns schweigen Wunsch und Hoffen, Weil wir ganz im Glücke sind.      Felder rings, – ein Gottessegen

10
Hügel auf- und niederwärts,

Und auf stillen Gnadenwegen Stieg auch uns er in das Herz.

More poems by Theodor Fontane

All poems by Theodor Fontane →