Genuß des Vergangnen
Gekrümmter schleicht ihr schon am Wanderstahe, Und klagt des Lebens sinkenden Ruin: Ha, statt zu klagen, nutzt die gute Gabe, Die uns zum Trost des Himmels Gunst verliehn; –
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Den Talisman, durch den, mit schnellern Flügeln
Als Schall und Licht, die Seele rückwärts eilt, Und auf der Jugend reichbeblümten Hügeln Im milden Strahl der Morgensonne weilt! – O Phantasie! du bist’s, die, trotz der Schwere
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Des trägen Körpers, Geisterschnell uns macht;
Ach, ohne dich wär’ in des Daseyns Sphäre Ein Lichtpunct nur, und rings um tiefe Nacht. Von dir beleuchtet glänzt in sanfter Helle, Vergangenheit, wie die bethaute Flur
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Im Mondschein, wie auf dunkler Meereswelle
Weit hinterm Schiff die langgefurchte Spur.