Gen Haus

by Ernst Blass

Die Straße tut mir wohl; die ist schön breit.
Wie ist das lieb von diesem rosa Licht!
Das macht so singend müde mein Gesicht.
Bald sind die Straßenkanten weich verschneit.

Nun schützt die Stimmung meiner Augenlider
Ein Seelchen, das einst schnaubte in den Wind.
Wo blieben deine Augen? Deine Glieder?
Und deines Kleids aufregender Absinth? (S. 25)
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