Alle Wellen sind verrauscht -

by Ernst Blass

Wie der Atem stockt!
Wie das Ohr erwartend lauscht,
Dass sie wieder lockt,
Dass sie bebend nicht mehr schweige,
Die noch unhörbare Geige!

Und die Wellen ruhn -
Durch die Blätter ging ein Weben,
Wirst du nun,
O Geliebte, zu mir schweben?
Und ein rätselhaftes Singen
Mich ergreifen, mich durchdringen? (S. 153)
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