Feuer vom Himmel

by Peter Cornelius

Stahl einst ein Halbgott, Menschengebilden Seele zu leihn. Feuer vom Himmel Glüht uns im Herzen, Frag' nur die Sage, Himmlisches Lieb! Und willst du zürnen, Daß vom gestohlnen Funken der Sinn mir Diebisch gelaunt? Daß ich vom Antlitz, Wo's in den Lippen Lachend emporsprüht, Feuer dir stahl? Sieh! Wir ersehnen, Sterbliche Menschen, Stets unsres Bildners Göttlichen Raub: Feuer vom Himmel! (S. 41)

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