Feiertag

by Felix Hübel (1874–1922) · 1907 German

VOLLER tönet des Meeres dumpfer Schlag.
Herz, mein Herz, heut' hast du einen Feiertag!

Aus der Wogen wildrauschendem Getön
klang dir immer noch ein ruhelos Gestöhn.

Nun hinter dir, weit hinter dir die Qual;
Herz, mein Herz, nun endlich jauchze einmal!

Horch, dies zitternde, dunkle Wellengeläut!
Herz, mein Herz, ein Feiertag blühet dir heut. (S. 29)
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