An die Liebe
Von dir, o Liebe, will ich singen! zwar deinen Reizen, deiner Macht, sind schon so viele Millionen elender Verse dargebracht;
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es dürfte also schwerlich lohnen
stolze, dir noch ein neues Lied voll deines Lobes darzubringen, zumal vor Aerger leicht die Wange glüht, wenn man sich selbst ein wenig fühlet,
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und sich ganz leis’ erinnert, wie
du oft den Dichtern mitgespielet. So mancher hat umsonst nach dir gerungen,