An die Liebe

by Friedrich Werthing

Von dir, o Liebe, will ich singen! zwar deinen Reizen, deiner Macht, sind schon so viele Millionen elender Verse dargebracht;

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es dürfte also schwerlich lohnen

stolze, dir noch ein neues Lied voll deines Lobes darzubringen, zumal vor Aerger leicht die Wange glüht, wenn man sich selbst ein wenig fühlet,

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und sich ganz leis’ erinnert, wie

du oft den Dichtern mitgespielet. So mancher hat umsonst nach dir gerungen,

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