In die Ferne

by Karl Stieler (1842–1885) · 1908 German


Oft wenn ich düster nachgehangen
Dem Leben, meinem wilden Lauf,
Da wacht mir plötzlich ein Verlangen
Nach deiner fernen Liebe auf.

Nach deinem Kuß, nach deinen Tränen,
Nach deiner seligen Geduld. -
Es ist mir fast, als tät' sich sehnen
Nach deiner Unschuld meine Schuld!
(S. 154)

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