Der Zahnfleischkranke

by Joachim Ringelnatz

[77] Der Zahnfleischkranke Was geht mich der Frühling, was geht mich dein dummes Gesicht, Dein Leben an. Aber nur weine nicht. Geh, Mädchen! Geh! Geh! Mir tun meine Zähne,

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Deine Knietschträne tut noch mehr weh.

Eine entzündete Wurzelhaut Kennt keine Braut, Noch Kunst noch Konstabler. Wer mir jetzt eins in die Fresse haut,

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Oder ein Kinnladenschuß

Wären immerhin diskutabler. Sterben jetzt, wäre Genuß. Siehst du den gelben Schaum? Das Fleisch ist ganz weich.

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Selbst wenn ich schliefe,

Blähen versäumte Präservative Sich Luftschiffen gleich In meinen Traum. Stochern muß ich; gib eine Gabel!

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Was sagst du? Halt deine – Schnabel!!

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