Der letzte Tag des vergangnen Jahrs
[100] DER LETZTE TAG DES VERGANGNEN JAHRS Ich ging auf Abenteuer Durch finsteres Gassengewirr. Ein Fenster in schiefem Gemäuer. Inseits ein leises Geklirr
Durchaus ganz geheuer: Feuerzangen Bowle. Bin weitergegangen. Das Eckhaus ist ein Bordell,
Ich ging ganz langsam, nicht schnell, Wegen des Glatteises Hin und hinein. Da saß unterm Christbaum allein
Er konnte siebzig, auch älter, Er konnte auch Lebegreis sein. Wir wechselten falsche Namen, Und weil gar keine Damen
Seltsam war die Stimme des Greises. Ich schied, Schlich langsam wegen des Glatteises. [101] Das glättste von allen Wintern,
Kein Sand gestreut. Man geht – sitzt auf dem Hintern, Hat nichts gebrochen – erhebt Sich wieder – und sitzt erneut.
Eine Katze. Also: ich trat Schnell drei Schritt zurück. Da rief Hinter mir „Au!“ ein Marinesoldat. Wir gestanden als Wasserratten,
Wir haben uns an-ahoit. Kein Sand war gestreut. Wir lagen. – Was soll ich lange noch sagen – Liefen, lagen, liefen –.
Die Damen herunter, wollten was tun, Wildes, wie Stierkampf oder Taifun. Doch wir entschliefen Ohne Weiber unter dem Baum.
Pfiff rückwärts im Traum. Der nächste Tag war viel kälter.