In der Krankheit

by Theodor Fontane

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In der Krankheit.

(Brief an E.)      Mein ganzes Zimmer riecht nach Wald, Das machen die kiehnenen Tische, Glaub mir, ich muß genesen bald In dieser Harzesfrische.

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     Du bist noch kaum bei uns daheim

An unsres Kindes Bettchen, Und sieh, schon sitzt ein muntrer Reim Auf meinem Fensterbrettchen.      Er sitzt allda und schaut mich an

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Wie auf dem Felde die Lerchen

Und singt: „Du hast ganz wohlgethan, Dich still hier einzupferchen.

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     „Steh nur früh auf und schweif umher

Und lache wie der Morgen,

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So wird dies grüne Waldesmeer

Schon weiter für Dich sorgen.      „Und schied’st Du doch zu dieser Frist, So thu es ohne Trauern, Das Leben, weil so schön es ist,

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Kann es nicht ewig dauern.“

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