Der geistige Arbeiter in der Inflation
Wer nur den lieben Gott läßt walten – Ich arbeite an einer Monographie über die römischen Laren. Am Tage liege ich im Bett, um Kohlen zu sparen. Ich werde ein Honorar von drei Mark erhalten.
Ein kleines Vermögen. Ich werde es in einem Taschentuch anlegen. Wie ich es früher trug und wie die reichen Leute es heute noch tragen. Um vorwärts zu kommen, muß man eben mal leichtsinnig sein und was wagen. Ein Jahr schon schneuze ich mich in die Hände,
Abends, wenn die Sterne und elektrischen Lichter erwachen, da besteige ich des Glückes goldnen Nachen. Ich stehe am Anhalter Bahnhof. Ergebenster Diener! Ich biete Delikateßbockwurst feil und die ff. heißen Wiener.
Ich lege das Geld auf die hohe Kante. Ich spare für meinen Sarg.
aus Eschen- oder Eichenholz, aus deutscher Eiche. Das Vaterland
Begrabt mich in deutschem Holz, in deutscher Erde, im deutschen Wald. Aber bald! Wie schläft sich’s sanft, wie ruht sich’s gut, erlöst von Schwindsucht und Skorbut.
Laß mich Devisenhändler, Diamantenschleifer oder Kanalreiniger werden!