Das Geständniß

by Carl Streckfuß

Ein Wörtchen muß ich dir verkünden, Ein leises Wörtchen, dir allein; Längst fühlt’ ich’s schon mein Herz entzünden, Doch schloß ich’s tief im Busen ein.

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Du siehst mich fragend an? O schlage

Nur jetzt noch nieder deinen Blick, Mir weicht der Muth, es treibt die Frage Ins Innerste das Wort zurück.      Nein, sieh mich an — die Wange glühet,

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Und zu der Erde sinkt mein Blick,

Mir pocht das Herz, der Athem fliehet, Und so verscheucht die Furcht das Glück. Ich kann — ich kann das Wort nicht sagen, Ob es mein Innres gleich verzehrt,

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Denn Reue folgt dem kühnen Wagen,

Wenn uns ein blinder Wahn bethört.      O mochtest du mich doch verstehen, Und dann dem Schüchternen verzeihn! [67] Du lächelst? Deine Blicke sehen

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Mein schön Geheimniß sicher ein.

Du nick’st mit freundlicher Geberde? Du zürnest, Holde, nicht auf mich? Wohl mir, dem Glücklichsten der Erde, Amanda, ja, ich liebe dich!

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