Das Fischermädchen

by Theodor Fontane

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Das Fischermädchen.

Steht auf sand’gem Dünenrücken      Eine Fischerhütt’ am Strand; Abendroth und Netze schmücken      Wunderlich die Giebelwand.

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Drinnen schnurrt das Spinnerädchen,

     Blaß der Mond in’s Fenster scheint, Still am Herd das Fischermädchen      Denkt des letzten Sturms und – weint.

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Und es klagen ihre Thränen:
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     „Weit der Himmel, tief die See, –

Doch noch weiter geht mein Sehnen,      und noch tiefer ist mein Weh.“

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