Berliner Ballade
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Berliner Ballade.
Sie hing wie eine Latte vom Schranke steif und stumm. Am Morgen sah’s ihr Gatte, lief nach dem Polizeipräsidium.
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„Meine Frau“, so schrie er, „ist verschieden…“
Doch der Polizeiwachtmeister Schmidt, rollte blutig seine Augen: „Wie denn, ha’m Sie den Jeburtsschein mit?“
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Dieses hatte er mit nichten,
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und er setzte sich in Trab,
spät entsann er sich der ehelichen Pflichten, – schnitt sie ab. Und er legt den Strick an seine Kehle, vor dem Spiegel, peinlich und honett.
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Nimmt noch einen Schluck, befiehlt Gott seine Seele
– schwapp, schon baumelt er am Ehebett.