Auff einen kuß

by Erdmann Neumeister (1671–1756) · 1709 German

Ein kuß! ein kuß! ein kuß!
Ach ich bin ganz entzückt /
Da mich doch nur ein einziger erquickt /
Ein kuß / das ist ein kuß.
Ach soll ich noch mehr sagen /
So muß ich noch einmahl die süssen lippen fragen /
Wovor man wohl solch labsal halten muß?
Doch / Iris / stimme mir mit hundert küssen bey /
Ich sage so / daß küssen in der liebe
Die quintessence sey.
(Theil 2 S. 122)

More poems by Erdmann Neumeister

  • Ich hab' ein wort geredt / mein kind ich liebe dich /

    Ich hab' ein wort geredt / mein kind ich liebe dich
    Und bistu mir geneigt / so dencke nur an mich;
    Doch wenn du dencken wilst / so fang' es heimlich an …
  • 1.

    1.
    So soll vernunfft und freyheit ganz verschwinden?
    Ihr schönen augen thut gewalt an mir …
  • 1.

    1.
    Glück zu / du schöne-strasse
    Wo lauter zucker-rosen blühn …
  • 1.

    1.
    Halt ein / was quälst du mich mit viel verliebten träumen?
    Schliest mein vergnügen sich in blossen schatten ein? …

All poems by Erdmann Neumeister →